|
Bemerkenswerte Aussagen von Tierschützern in der Schweiz, die grundsätzlich nicht gegen Tierversuche sind, am "3R-Konzept" festhalten und gleichwertige "Alternativmethoden" zu Tierversuchen befürworten (in alphabetischer Reihenfolge): |
"Wir wollen nicht alle Tierversuche verbieten, sondern geltendes Recht zu Anwendung bringen." (Blick am Abend, 14.10.2009) " 'Es besteht kein Zweifel, dass Tierversuche auch wichtige Erkenntnisse geliefert haben.' Die Zeit sei noch nicht reif, um die Tierversuche vollständig abzuschaffen, glaubt Bolliger…" (Tages-Anzeiger, 04.08.2006) "Ich bin nicht grundsätzlich gegen Tierversuche." (PULStip, Sept. 2000) "Seit jeher setzt sich die Stiftung für das Tier im Recht für das 3R-Konzept ein, sei es im Schrifttum … oder als Vertreter in der kantonalen Tierversuchskommission des Kt. Zürich über unseren wissenschaftlichen Mitarbeiter, Dr. iur. Gieri Bolliger…" (Email von Dr. Goetschel, 13.10.2004) "Ganz wichtig ist, dass noch mehr Alternativen zu Tierversuchen gefördert werden. … Denn der Tierschutz ist nicht grundsätzlich gegen Tierversuche. Man kann sie aber so oder anders machen. Ausser den ganz extremen Tierschützern ist doch niemand dagegen, wenn es um ethisch wertvolle Versuche, etwa den Test von Medikamenten, geht und Tiere nicht übermässig belastet werden." (Neue Luzerner Zeitung, 01.07.2005) "Claudia Mertens … sieht ein generelles Tierversuchsverbot 'so sec' nicht. … Mertens ist Biologin und räumt ein, dass Tierversuche – aus wissenschaftlicher Sicht – zum Teil nützlich seien: 'Bestimmte biologische Mechanismen sind annähernd universell, und deshalb sind Experimente, bei denen es um diese grundlegenden Prozesse geht, mit der nötigen Vorsicht vom Tier auf den Menschen übertragbar.' " (Tages-Anzeiger, 04.08.2006) Weitere bemerkenswerte Aussagen von Tierschützern, die grundsätzlich nicht gegen Tierversuche sind, können Sie (mit Quelle) an ch.anderegg@sunrise.ch senden. |